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Bagatelle für Angela (im Stile von Georges Cziffra)
Auch wenn ich über mich sage, dass ich mein Spiel nicht an den allgemeinen Hörgewohnheiten orientiere, so ist es mir bisweilen doch ein dringendes Anliegen, gewisse Erwartungen zu erfüllen. Bei diesem Stücke handelt es sich um das Eröffnungswerk auf meiner aktuellen CD „for friends“ – quasi um die Pflicht.
Ich hatte eine Freude als ich es schrieb und übte. Unterhaltende und leicht wahnwitzige Verästelungen, die sich aus scheinbaren Leichtigkeiten ergeben – davon ist die Bagatelle geprägt. Selbstverständlich folgt auch eine Kür; Georges Cziffra, Pianist der Pianisten, stand bei der Komposition mental hilfreich zur Seite; auch er liebte Akrobatik am Klavier.
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Irgendwo in einer Bar in Mexikostadt liegen die Wurzeln dieser Komposition. Es war spät, der Tequila gut und die Musiker der Band „nudelten“ auf ihren Instrumenten herum. Die Sängerin war schlecht, aber sah unfassbar gut aus und tanzte umwerfend. Koh Gabriel Kameda, dem dieses Stück gewidmet ist, und ich fühlten uns richtig wohl und ich dachte über eine Zugabe für unser nächstes Programm nach. Nun hier ist sie: Man nehme einen montuno (hier sind es derer sogar zwei!), lege erst eine tanzbare und dann eine getragene Melodie darüber und fertig ist die Barimpression!
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