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Normalerweise entstehen die meisten Kompositionen aus einer Notwendigkeit heraus – man hat etwas zu sagen oder will sich ausdrücken und mitteilen. Als Komponist möchte man (meistens) damit gehört werden und schreibt öfters der „gängigen Mode“ entsprechend. Bisweilen entwickelt sich dadurch eine Tonsprache, die zwangsläufig beliebig werden muss. Dies ist meiner Meinung nach manchmal der Nachteil des „Berufskomponierens“. Ich betrachte das Komponieren als Privatsache für Freunde und schreibe immer nur aus einem bestimmten Anlass heraus: Entweder ich höre einen außergewöhnlichen Musiker mit ganz spezifischen und unterscheidbaren Fähigkeiten und Klangmerkmalen oder ich lerne überraschende, charaktervolle Menschen kennen, die mich zu Aussagen oder Charakterskizzen inspirieren.
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